<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' version='2.0'><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800</atom:id><lastBuildDate>Fri, 26 Feb 2010 18:41:13 +0000</lastBuildDate><title>donci</title><description>Hier schreibe ich - rund um Themen, die mir wie Karotten vor der Nase baumeln. Hauptsächlich Literatur, Nachhaltigkeit und Unternehmensethik [CSR].</description><link>http://www.donci.de/</link><managingEditor>simona@donci.de (simona)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>26</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-6040525100622114748</guid><pubDate>Mon, 08 Feb 2010 17:51:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-02-08T19:22:43.279+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Tools</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Blogger</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Technik</category><title>Entscheidungsschwäche</title><description>Ok, auch ich bin betroffen. Schon vor einigen Tagen kam diese dumme Mail von Blogger.com und hat mich aus meinem Winterschlaf gerissen: Man will den Support für mittels FTP veröffentlichte Blogs einstellen und bietet ein Migrationstool an (&lt;a href="http://blogger-ftp.blogspot.com/"&gt;Details&lt;/a&gt;). Schon ab Ende Februar ist nichts mehr, wie es war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seitdem schaue ich täglich einmal auf den Betreff der bunt markierten Blogger-Mail in meiner Inbox, denke "Oh, darum muss ich mich auch noch kümmern" - rege mich kurz auf und vergesse es dann wieder. Nicht weil es so wahnsinnig kompliziert wäre, sondern weil ich gerade jetzt keinen Nerv dafür habe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieso kommt immer dann technischer Krams hochgeblubbert, wenn ich in einer kreativen offline (Schreib-)Phase stecke? Wieso kommen Provider immer genau dann auf solche Ideen, wenn man nach monatelanger Technikabstinenz vollkommen vergessen hat, was man da urprünglich warum wie aufgesetzt hatte, mit der Folge, dass man sich umständlich wieder reindenken müsste? Und wieso steht sowas immer genau dann an, wenn man eh mit einigen im Wachstum befindlichen Fragen rund ums Thema ringt, aber noch in der Phase ist, wo man sie bis zur endgültigen Reife vor sich herschiebt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mache ich also mit diesem halbtoten und völlig verwahrlosten kleinen Blögchen nun? Das Archiv funzt seit ewigen Zeiten nicht und keiner weiß, warum. Ich schreibe alle Jubeljahre mal ein kleines Spontantextchen, weil ich mit dem Handling und dem Layout bei Blogger.com nicht wirklich zufrieden bin. Und der Widerwille gegen technische Themen ist gerade jetzt deutlich spürbar. Also, was nun? Nach Wordpress umziehen und einen Neuanfang starten? Alles in die Tonne kloppen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mal sehen. Menoh.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-6040525100622114748?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2010/02/entscheidungsschwache.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-4717876339863556832</guid><pubDate>Fri, 11 Dec 2009 21:06:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-12-11T22:45:48.888+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>avaaz</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Copenhagen</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>climate change</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Bremen</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>vigil</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>climate action</category><title>Candlelight climate vigil in Bremen</title><description>It probably wasn't as effective as a carrot mob, or as impressive as a real demo, but it was fun! Today between 6:15 and 6:45 pm five people met in front of the Bremen Town Musicians. The idea was to send a message of hope and concern to the members of the Copenhagen Climate Conference 2009 - and the visitors of the Bremen Christmas Market. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The event was announced at &lt;a href="http://www.350.org/node/13513"&gt;http://www.350.org/node/13513&lt;/a&gt; and publicized by &lt;a href="http://www.avaaz.org/en/real_deal_map/?de&amp;cl=395971411&amp;v=4852"&gt;http://www.avaaz.org&lt;/a&gt;. Here are the pictures of the "big" event:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/climate-vigil-dec09-bremen-MH-ORsm-733582.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 288px; height: 384px;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/climate-vigil-dec09-bremen-MH-ORsm-733566.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/climate-vigil-dec09-bremen-HSsm-733549.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 282px; height: 375px;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/climate-vigil-dec09-bremen-HSsm-733544.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/climate-vigil-dec09-bremen-OH2sm-797441.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 311px;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/climate-vigil-dec09-bremen-OH2sm-797413.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/climate-vigil-dec09-bremen-OH3sm-797381.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 269px;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/climate-vigil-dec09-bremen-OH3sm-797353.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tomorrow there will be two more "The world wants a real deal-events" in Bremen, please check for details on &lt;a href="http://www.avaaz.org/en/real_deal_map/?de&amp;cl=395971411&amp;v=4852"&gt;http://www.avaaz.org&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-4717876339863556832?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2009/12/candlelight-climate-vigil-in-bremen.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-4643629682846355552</guid><pubDate>Sun, 22 Nov 2009 12:02:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-11-22T14:50:32.160+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Verkehr</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Dummheit</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Kooperation</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Stau</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Eigennutz</category><title>Koop-Modus</title><description>Die Bremer können nicht Autofahren. Woher ich das weiß? Glauben Sie mir, mir wäre ohne diese Erkenntnis wohler. Ich habe nicht darum gebeten in diesem Punkt erleuchtet zu werden und fahre Fahrrad. Dummerweise wohne ich aber in einer ruhigen, schmalen Straße mit Geschwindigkeitsbeschränkung (30 km/h), die sich zu einem Nadelöhr entwickelt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist zwar keine Einbahnstraße, stattdessen gibt es viele Parkbuchten und Parkstreifen. Diese sind auf beiden Seiten abwechselnd eingezeichnet und sorgen dafür, dass hunderte von PKW am Fahrbahnrand hintereinander stehen, oder schräg nebeneinander ihr Hinterteil in die Fahrbahn strecken. Nebenbei sorgen sie dafür, dass es de facto nur einen Fahrstreifen gibt. Eine dieser Straßen eben, wo man nach 21 Uhr mehrfach um den Block fahren muss, um einen Parkplatz zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An normalen Tagen freuen wir uns über die Ruhe. Wenig Verkehr und überwiegend Anwohner, die mit den hiesigen Verhältnissen vertraut sind. Es gibt sogar erfreulich viele Autofahrer, die sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit einiger Zeit aber bilden sich in zehnminütigen Abständen links oder rechts vor dem Haus Staus. Sie entstehen am Anfang und Ende einer Parkbucht, wo es eng wird und man einander Platz machen und sich gegenseitig abwechselnd vorbeilassen müsste. Ist so ein Mini-Stau von vier bis zehn Autos entstanden geht sofort das Gehupe los und - schwupp di wupp - fahren die ersten Wagen über Radweg und Bürgersteig, bevor sie mit ungeduldig schubbernden Reifen davoneilen (meist mit deutlich mehr als 30 km/h und verärgert in Richtung der anderen Verkehrsteilnehmer gestikulierend). Mehrfach täglich ergeben sich Situationen, in denen der eigene Wagen kurz verlassen wird, um – im Schutze der Fahrertür – flink ein paar Nettigkeiten mit anderen Autofahrern auszutauschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Recherche hat ergeben, dass eine Baustelle zwei Straßen weiter all diese Leute nötigt, durch unsere kleine Straße zu fahren. Diesem Zufall verdanken wir es, dass wir vorübergehend ein Unterhaltungsprogramm mehr zur Verfügung haben. Kostenlos! Mit den Ellbogen auf die Fensterbank gestützt und Heißgetränke schlürfend betreiben wir seither Feldstudien in menschlicher Dummheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wäre so leicht! Was erfahrene Autofahrer und Anwohner schon längst kapiert haben sei den Durchreisenden mit auf ihren hektischen Weg gegeben: Man kann sich in so einer Straße nicht aggressiv aneinander vorbei mogeln und nur den eigenen Vorteil im Auge haben. Hier brauchen Sie Ihren Koop-Modus: Vorausschauendes Verhalten und Mitdenken sind gefragt! Wenn Sie stur bis zum Hintern ihres Vordermannes aufrücken, ohne die vor Ihnen liegende Verkehrslage zu berücksichtigen, was entsteht dann…? Ja richtig, ein Stau! Weil es genau SIE sind, der also Aufgefahrene, der verhindert, dass die in Gegenrichtung Fahrenden an Ihrem Vordermann und Ihnen vorbeikommen. In eine Einfädellücke passen ein, zwei oder maximal drei Wagen, dann ist Sense. Dann ist erstmal der Gegenverkehr dran. Wenn man diese einfache Grundregel beherzigt und sich stets flink in die nächste Lücke presst, damit andere vorbeikommen, flutscht es wie ein Zäpfchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, werden Sie sagen, warum sollte ich alle dreißig Sekunden anhalten und andere vorbei lassen! Das hält mich doch auf! Richtig, das nennt man Kooperation. Sie kostet kumulativ zwei Minuten Ihrer kostbaren Zeit beim Durchfahren dieser Straße. Sie erspart Ihnen – und nebenbei bemerkt auch uns Anwohnern – jedoch die ungleich längeren zehn Minuten, das laute Hupkonzert und unzählige überspannte Nerven, die fällig werden, wenn Sie durch Ihr unkooperatives Verhalten einen Stau verursachen und allesamt feststecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Übrigen haben unsere Feldstudien ergeben, dass es meistens die Stauverursacher sind, die als erste hupen. Falls Sie also gefühlt häufiger als andere in stockenden Verkehr geraten und außerdem eine Veranlagung zu spontanem Hupen mitbringen: Wäre die Adventszeit nicht geeignet für einen kleine selbstkritische Innenschau?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-4643629682846355552?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2009/11/koop-modus.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-5994984182849325192</guid><pubDate>Wed, 02 Sep 2009 20:54:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-09-03T00:12:45.989+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Energiewende</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Klimaschutz</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Bremen</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Demonstration</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Artikel</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Atomkraft</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Atomausstieg</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Bundestagswahl 2009</category><title>CDU und FDP unwählbar</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/sy_demo_2009_hb-723945.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 297px;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/sy_demo_2009_hb-723919.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Einmal im Jahr gehe ich zu einer kleinen Demo, das ist eine lieb gewordene Gewohnheit aus Studententagen. Eine kleine hutzelige Demo mit weniger als fünfhundert Teilnehmern sollte es sein, sonst wird es zu unpersönlich. Außerdem sollte man das Anliegen der Demonstrierenden für absolut unterstützenswert halten. Was man davon hat? Das gute, warme Wir-retten-die-Welt-Gefühl im Bauch, wenn man klatschend und johlend herum steht und platte Parolen ruft. Da geht nix drüber. Weitere Anreize: der vom auf dem Bürgersteig Herumsitzen dreckverschmierte Hosenboden mit Kaugummiresten, vom Klatschen gut durchblutete Handflächen, Training der für das Pfeifen auf zwei Fingern notwendigen Muskeln, sowie mitunter konkrete Wahlentscheidungshilfen, die sich aus Podiumsdiskussionen mit Regionalpolitikern ergeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/sitzend_demo_2009_hb-721655.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 269px;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/sitzend_demo_2009_hb-721625.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So war es auch in diesem Fall. Ich war bei der Aktion „&lt;a href="http://www.campact.de/atom2/tour09/home" target="_blank"&gt;Auf Endlagersuche&lt;/a&gt;“ von campact e.V.  in Bremen. Ein vermeintlicher Castorbehälter auf einem 40-Tonnen-LKW rollt derzeit durch zwölf deutsche Städte, begleitet von Atomkraftgegnern mit gelben Tonnen, weißen „Schutz“-Anzügen, Gesichtsmasken und knatternden Geigerzählerattrappen. Gesucht wird nach einem geeigneten Endlager für radioaktive Stoffe, die in unseren Atomkraftwerken anfallen. Ziel der Aktion: die Atomlobby an ihrer Achillesferse packen – der ungelösten Endlagerung des Jahrmillionen strahlenden Atommülls – und damit den von CDU und FDP angepeilten Ausstieg aus dem Ausstieg zunichte zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/castor_marktplatz_demo_2009_hb-791473.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 269px;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/castor_marktplatz_demo_2009_hb-791441.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wie zu erwarten war, brachte auch die Probebohrung auf dem Bremer Marktplatz (direkt vor Roland und Bürgerschaft) ein negatives Ergebnis. Die Erleichterung darüber hielt sich jedoch in Grenzen, denn schon kamen die Politiker zu Wort und sprachen von den Sachzwängen, denen wir uns heute zu stellen haben. Ja, genau, das sind die Rahmenbedingungen, die es heute gar nicht gäbe, wenn andere Politiker nicht vor vielen Jahren und Jahrzehnten, mit Hinweis auf damals vorhandene Sachzwänge, die Wünsche der Bevölkerung übergangen hätten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/diskussion_demo_2009_hb-742196.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 213px;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/diskussion_demo_2009_hb-742167.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein Killerargument war, dass wir heute nun einmal Atomkraftwerke betreiben und deswegen ein Endlager für den dort anfallenden Atommüll zwingend brauchen. Das ist zumindest in der Sache richtig, auch wenn es uns nicht am Atomausstieg hindern kann. Das nächste Argument war, aufgrund unseres hohen Strombedarfs bräuchten wir Kernkraft als Übergangslösung – zumindest bis erneuerbare Energien in ausreichendem Umfang verfügbar seien – sonst bestünde die Gefahr von Versorgungsengpässen. Dazu war aus der CDU-Ecke zu vernehmen, wir hätten ja schließlich alle Handys und Fernseher, womit wir die denn betreiben wollten, abschalten würden wir die ja wohl kaum. Überrascht schien der Herr von der CDU daraufhin über den Applaus zu diesem Vorschlag. Offenbar war die Mehrheit der Anwesenden durchaus einsichtig: Ja, wir würden auch unser Verhalten ändern und weniger Strom verbrauchen, wenn das dazu beitragen würde, die AKWs endlich vom Netz zu nehmen. Der Herr von der CDU war der Meinung, das sähe die restliche Bevölkerung aber ganz anders. Anscheinend hat es sich in CDU und FDP noch nicht herum gesprochen, dass inzwischen weite Teile der Bevölkerung durchaus zugunsten der Umwelt auf ein gewisses Maß an Komfort verzichten würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/castor_buergerschaft_demo_2009_hb-777391.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/castor_buergerschaft_demo_2009_hb-777364.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Lustig wurde es, als der Herr von der FDP meinte, Atomstrom sei zukunftsfähig weil klimaneutral (bzw. CO2-neutral). In der abschließenden Fragerunde darauf angesprochen, wie er denn darauf käme, verwies er auf die Systemgrenzen – allerdings ohne zu erwähnen, dass bei Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Kraftwerkes (vom Bau, über den Betrieb, bis zum Abriss inkl. aller Folgekosten) Atomenergie keinesfalls klimaneutral ist (weitere Informationen unter &lt;a href="http://idw-online.de/pages/de/news331222" target="_blank"&gt;http://idw-online.de/pages/de/news331222&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt war die abschließende Fragerunde ein Meisterstück. Meinen Hut ziehe ich vor dem Moderator und Leiter der Diskussion, Christoph Bautz von &lt;a href="http://www.campact.de/" target="_blank"&gt;campact e.V.&lt;/a&gt;, der das Ganze äußerst sympathisch und professionell durchgezogen hat. Doch nicht einmal er konnte verhindern, dass einige Demonstrationsteilnehmer das Mikrofon nur deswegen ergreifen, um auch einmal ausgiebig zu Wort zu kommen, ohne allzu viel Substanzielles zu sagen zu haben. Besser wäre gewesen, den Politikern wirklich zuzuhören und am Ende durch ernst gemeinte, sachkundige Fragen die wankenden Argumentationsbauten der Atombefürworter zum Einstürzen zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/faesser_demo_2009_hb-719925.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/faesser_demo_2009_hb-719903.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mein persönliches Fazit: ich rechne den Herren von FDP und CDU hoch an, sich dieser Diskussion gestellt zu haben. Trotzdem sind FDP und CDU für mich dieses Jahr absolut unwählbar. Man hat dort die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt und setzt weiterhin auf Atomenergie, ohne die berechtigten Argumente und Sorgen der Atomgegner ernst zu nehmen. Kein Zeichen von Einsicht in die Notwendigkeit einer Energiewende. Wer gegen Atomenergie ist, kann in diesem Jahr CDU und FDP nicht guten Gewissens wählen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-5994984182849325192?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2009/09/cdu-und-fdp-unwahlbar.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-5324010615138978434</guid><pubDate>Sat, 06 Jun 2009 16:14:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-06-06T18:28:32.874+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>youth</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>collaboration</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>internet</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>future</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>net generation</category><title>Don Tapscott on collaboration</title><description>Finally a ray of hope, after all this crisis talk. When I listen to Don Tapscott, I begin to see how the internet with all its multitasking, user-generated content and collaboration may drastically change our society in the long run. Hopefully this will soon put an end to dated broadcast models in education, politics and business. What will the future hold? Collaborative teamwork and a lifestyle that blends education, work and entertainment in a fun and productive way? Will the internet be the tool to show us that we truly can create our world the way we want it to be?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Listen to Don Tapscott and make up your own mind:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qujFJuj1S6I&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/qujFJuj1S6I&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-5324010615138978434?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2009/06/don-tapscott-on-collaboration.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-7686173182026227989</guid><pubDate>Mon, 25 May 2009 18:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-05-25T23:02:02.062+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Reisebericht</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Bahn</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Norwegen</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Urlaub</category><title>DB vs. NSB – Norway 12 points</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/nsb1-738155.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 268px; height: 201px;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/nsb1-738147.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Bis vor kurzem dachte ich, die deutsche Bahn sei recht modern und komfortabel. Klar, sie kommt immer dann zu spät, wenn man es eilig hat (Murphy’s Law) und das Preissystem ist kryptisch. Aber prinzipiell ist unsere Bahn nicht schlecht. Dachte ich. Bis ich neulich erstmals mit der Norwegischen Bahn gefahren bin. Was für ein Unterschied! Ich werde nachgerade rot im Gesicht, so sehr schäme ich mich für unser veraltetes Bahnkonzept und seine Dienstleistungsdefizite. Man mag sich kaum vorstellen was ein Norweger wohl denken wird, wenn er Deutschland besucht und hier Bahn fährt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fängt schon damit an, dass die Norwegische NSB (&lt;a href="http://www.nsb.no"&gt;www.nsb.no&lt;/a&gt;) ihre Fahrgäste nicht mit überflüssigen, absolut unverständlichen und nervigen Sprachdurchsagen belästigt. Die nächste Haltestelle (mehrfach), die aktuelle Verspätung und ihre Gründe, Informationen zu Anschlusszügen und Detailinformationen zum Angebot im Speisewagen – all das muss man in deutschen Zügen wieder und wieder über sich ergehen lassen. Eine minutenlange Litanei irrelevanter Informationen, leiernd und lieblos in minderer Tonqualität vorgetragen von einem Bahnmitarbeiter, der dabei balancierend im Gang eines schlingernden Zuges steht, das Mikro in der einen, den Fahrplan in der anderen Hand. Wetten, dass er Wichtigeres zu tun hätte, als die Reisenden auf diese Weise vom Lesen abzuhalten? Insbesondere die englische Variante („Sänk ju vor träwelling wiz…“) könnte man sich sparen. Sie ist selbst mir unverständlich und ich habe mir von englischen und anderweitigen Muttersprachlern mit ebenfalls perfekten Englischkenntnissen versichern lassen, da sei ich nicht die Einzige. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie einfach sich das Problem lösen ließe, macht die NSB vor. Wenige Minuten bevor der Zug einfährt, erklingt eine kurze und knappe Bandansage, jeweils auf Norwegisch und auf Englisch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wir fahren in ca. 5 – 6 Minuten in Bahnhof XYZ ein“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas später ein zweiter und allerletzter Hinweis, erneut auf Norwegisch und Englisch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wir fahren jetzt in Bahnhof XYZ ein“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls es weitere wichtige Informationen gibt, etwa zur Dauer des Aufenthaltes, so erfolgt die Ansage nur auf Norwegisch durch den Zugbegleiter. Das reicht völlig und stört nicht beim Lesen oder Schlafen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/nsb2-765396.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 243px; height: 196px;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/nsb2-765390.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Überhaupt, das Schlafen! In der NSB geht das wenigstens, denn man hat selbst in der 2. Klasse ausreichend Beinfreiheit und Platz. Die norwegischen Züge sind zudem sauberer, geräumiger und wirken komfortabler, als alle deutschen Züge, die ich kenne. Warmgetränke gibt es kostenlos aus dem Automaten, so viel man mag. Steckdosen gibt es an jedem Platz. Die Toiletten sind sauberer. Im Menü-Wagen gibt es eine große Auswahl an Snacks, Getränken und warmen Mahlzeiten zu erschwinglichen Preisen und die Fahrpreise selbst sind auch wesentlich günstiger, als hier in Deutschland. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und falls das alles noch kein Hinweis darauf ist, dass eine Staatsbahn handfeste Vorteile für die Bürger bietet, so sei zum Schluss noch auf die Familienabteile hingewiesen: die NSB bietet Familien mit Kindern separate Waggons, in denen die Kleinen auch mal herumlaufen und kreischen dürfen, ohne Geschäftsreisende zu stören. Hier gibt es nicht nur Wickeltische, sondern auch mehr Stauraum für Kinderwagen und Windeltaschen und sogar eine geschlossene Spielecke, wo Kinder richtig herumtollen und springen können (natürlich mit Luftpolstern bzw. gummiert).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles in allem können wir von unseren skandinavischen Nachbarn noch eine ganze Menge lernen, so scheint mir. Da nun der drohende Börsengang der deutschen Bahn abgewendet scheint besteht ja vielleicht eine kleine Chance, dass wir unsere Bahn zukünftig wieder zu einem modernen, bürgerorientierten Service- und Transportbetrieb machen. Ich kann nicht erkennen, dass die Jahre der privatwirtschaftlichen Führung und Gewinnmaximierung den Mitarbeitern und Bürgern etwas gebracht hätten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-7686173182026227989?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2009/05/db-vs-nsb-norway-12-points.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-4336450564351913021</guid><pubDate>Mon, 25 May 2009 15:59:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-05-25T23:06:34.735+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Wirtschaft</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Konsum</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Norwegen</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Urlaub</category><title>Kontaminierte Kissen</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/sitzkissen-717279.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 202px; height: 192px;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/sitzkissen-717274.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Wer kennt sie nicht, die klassische Luftmatratze mit dem Stoffbezug in blau-rot? Wie lange gibt’s die eigentlich schon? Ich hab jedenfalls schon als Kind am Baggersee lieber auf so einer gelegen, als auf den Plastikdingern mit den scharfen Kanten. Als ich vor ein paar Wochen nach einem aufblasbaren Kissen für den Norwegenurlaub suchte, machte dann auch die blau-rote Version das Rennen. Nostalgie, denkt ihr vielleicht, und habt  womöglich Recht. Zumal es ja inzwischen noch viel weichere Kissen gibt. Trotzdem, gekauft, losgefahren, in Norwegen ausgepackt und…irritiert den kleinen Beipackzettel gelesen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort stand tatsächlich, man solle das Kissen bitte keinesfalls mit dem Mund aufblasen (!). Auch mit einer Ballpumpe ginge das nicht, war zu lesen. Fazit des Herstellers: man müsse schon eine extra Luftmatratzenpumpe der gleichen Marke dazu kaufen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun bin ich bekannt dafür, dass ich mich an dergleichen Anweisungen gehorsam halte. Ja, ich lese auch die Beipackzettel von Arzneimitteln immer bevor ich sie einnehme – was mitunter schon dazu geführt hat, dass ich das ärztlich verordnete Medikament am Ende gar nicht genommen habe, weil ich nicht einsehen wollte, dass meine real-existierenden und medikamentös zu bekämpfenden Beschwerden gleichzeitig als mögliche Nebenwirkungen genannt werden. Aber das nur am Rande. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin schon deswegen vorsichtig bei solchen Herstellerangaben, weil sich ja inzwischen herum gesprochen hat, dass Hersteller aus unerfindlichen Gründen regelmäßig gesundheitsschädliches oder gar toxisches Zeugs in ihre Produkte tun, um irgendeinen hanebüchenen Zweck zu erreichen. Man denke nur an das Brandschutzmittel in Kopfkissen und schon ist man erleichtert, dass man im Falle eines Brandes so gut gebettet ist. Für diese Sicherheit nimmt doch wohl jeder gern das Risiko giftiger Dämpfe in der kurzen Zeitspanne vor dem Brandereignis auf sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/norway_outdoor-753582.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 215px; height: 275px;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/norway_outdoor-753573.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Solchermaßen informiert hätte ich also wirklich gern den wohlmeinenden Anweisungen des Herstellers Folge geleistet. Nun war ich aber bereits am Urlaubsort, einer einsamen Fjordhütte im Nirgendwo, angekommen. Ich wollte das Kissen sofort benutzen. Was blieb mir anderes übrig als wie ein echter Outdoor-Rebell das Kissen doch mit dem Mund aufzublasen und eventuellen Nebenwirkungen (Lippenherpes? Zahnfäule? Asthma?) wagemutig die Stirn zu bieten. Passiert ist glücklicherweise nichts, sowohl das Kissen, als auch ich sind unbeschadet aus dem Abenteuer hervorgegangen. Ich frage mich allerdings heute noch, ob es tatsächlich ernste Gründe für diese seltsame Herstellerangabe gibt – oder ob dahinter nicht der schnöde Wunsch steht, zusätzlich zum Kissen Umsätze über den Verkauf der Pumpe zu generieren. Wie auch immer: notwendig ist die Pumpe ganz gewiss nicht, denn das Kissen ist innerhalb von Sekunden mit nur zwei Atemzügen aufgeblasen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-4336450564351913021?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2009/05/kontaminierte-kissen.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-5325744690230435410</guid><pubDate>Mon, 02 Feb 2009 23:19:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-05-25T23:03:30.181+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Film</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Zitat</category><title>Zitat des Tages: Benjamin Button</title><description>"For what it's worth: it's never too late or, in my case, too early to be whoever you want to be. There's no time limit, stop whenever you want. You can change or stay the same, there are no rules to this thing. We can make the best or the worst of it. I hope you make the best of it. And I hope you see things that startle you. I hope you feel things you never felt before. I hope you meet people with a different point of view. I hope you live a life you're proud of. If you find that you're not, I hope you have the strength to start all over again."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dem Film: 'The curious case of Benjamin Button' mit Brad Pitt und Cate Blanchett (2009)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-5325744690230435410?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2009/02/zitat-des-tages-benjamin-button.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-317207558910598560</guid><pubDate>Mon, 02 Feb 2009 13:17:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-02-02T14:35:22.884+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Arbeitsplatz</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Wirtschaft</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Arbeit</category><title>Arbeitswert</title><description>Es ist schon seltsam, wie ein Gegenstand gleichsam von seiner wahren Bedeutung befreit und im selben Atemzug mit einer neuen Wertigkeit überzogen wird, bis man schließlich den eigentlichen Gegenstand in seiner Verfremdung gar nicht mehr so recht erkennen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder woran denken Sie, wenn Sie an Arbeit denken? Ich habe sofort die Stimme von Ulrike Schramm-de Robertis im Ohr, mit der sie gestern bei Anne Will sagte, „Arbeit sei das höchste Gut.“ Sie möge mir verzeihen, wenn ich sie in diesem Sinne zitiere, doch sie befindet sich in bester Gesellschaft mit all den Politikern und Gewerkschaftsfunktionären, die sich seit Jahrzehnten der bedingungslosen Bewahrung und Erschaffung von Arbeitsplätzen verschrieben haben – koste es, was es wolle. Die Bewegung zum Schutze der gefährdeten Arbeitsplätze ist sogar so erfolgreich, dass inzwischen die Wirtschaft auf den Zug aufgesprungen ist und einmündig bekundet, auch den Unternehmen sei es nur darum zu tun, Arbeitsplätze zu sichern. Darum benötigen sie in der aktuellen Finanzkrise ja auch die Hilfe der Politik und finanzielle Unterstützung, denn sie wären ja sonst ganz gegen ihren Willen gezwungen kostbare Arbeitsplätze zu vernichten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt verdanken wir der Finanzkrise wunderschöne neue Denkansätze. Neulich erst gab in einer der vielen gleichförmigen Politik-Talkshows im Fernsehen ein Bankier zu bedenken, wir mögen doch bei aller berechtigten Kritik an den Banken und Finanzmärkten nicht vergessen, dass Deutschland als Exportland quasi auf die Geldvermehrung durch die Banken angewiesen sei. Seiner Logik nach war das in etwa so: jemand muss im Ausland dafür sorgen, dass genügend Geld vorhanden ist, um deutsche Produkte zu importieren und sich leisten zu können. Unsere Wirtschaft profitiere daher von aufgeblähten Geldmärkten, also von den Aktivitäten der Banken – und dies schütze die kostbaren Inlandsarbeitsplätze. Wir müssen demnach dankbar sein für die Geldvermehrung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann also schlussfolgern, dass die gesellschaftliche Bedeutung von Arbeitsplätzen heute jedem hinlänglich bekannt ist und alles zu ihrem Schutz getan wird. Wie bedauerlich nur, dass dabei die Arbeit selbst immer unerfreulicher und bedeutungsloser wird. Meine Mutter war vor ihrer Rente Altenpflegerin und stellte über die Jahre mit Bedauern fest, dass jeder Handgriff in ein enges Zeit- und Kostenkorsett gezwungen wurde, bis aus dem pflegenden Dienst am Nächsten eine lieblos zerstückelte Aneinanderreihung von gehetzten Handgriffen wurde. Gerade im Gesundheitswesen wird deutlich, wie die zunehmende Rationalisierung und Ökonomisierung dazu führt, dass betroffene Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger zunehmend nur „der Hüfte“ oder „dem Blinddarm“ begegnen, der Mensch als Individuum dabei aus dem Blick gerät. In den Schulen gibt es ähnliches zu beklagen. Dort wird seit Jahrzehnten darüber diskutiert, ob man nun Elitenförderung oder integrative Gemeinschaftsschulen benötigt, ob praktisch ausgerichtete, berufsvorbereitend-stringente und teure Bildungsgänge besser seien, als eine kostenfreie, langjährige und selbst bestimmte Geistesbildung. Während die so geführte ideologische Diskussion sich in ihrem Entweder-Oder-Denken stetig ziellos umkreist - ohne zu erkennen, dass jeweils beides seinen Platz haben muss - unterrichten weiterhin unzufriedene, erschöpfte Lehrer unter unerträglichen Bedingungen viel zu große Klassen und strömen weiterhin jedes Jahr tausende unvermittelbare Schulabgänger auf die Straßen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom eigentlichen Wert der Arbeit als einem sinnstiftenden, erfüllenden Tun, durch das der Mensch seine Talente und Fähigkeiten zum eigenen und gesellschaftlichen Wohle einbringt, ist unter diesen Umständen nicht mehr viel zu spüren. KPIs und die Forderung nach krebsartigem Wirtschaftswachstum verstellen den Blick dafür, dass Arbeit ursprünglich etwas zutiefst menschliches und geradezu unökonomisches ist. Durch Arbeit könnte der Mensch erfahren, wer er ist, was er leisten kann, wofür seine Fähigkeiten eingesetzt werden können, was ihn ausmacht – wenn er nicht durch stetig steigenden ökonomischen Druck zu einer anderen Sichtweise auf die Arbeit verleitet würde. Wir behandeln uns ja schon selbst wie Maschinen und übertreffen einander mit blutlosen Überlegungen dazu, wie man den Menschen zu immer mehr Leistung motivieren könne. Eines ist gewiss: durch Kritik an seinen Fähigkeiten und mehr Druck gelingt es nicht, denn der menschliche Leistungswille lässt sich nicht mit den gleichen Formeln berechnen, wie KPis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So sind denn die Arbeitsplätze, die in unserer Gesellschaft als kostbares Gut gepriesen werden, überwiegend keine Arbeitsplätze in diesem ursprünglichen Sinne. Es sind Einkommensplätze, Plätze im Hamsterrad der Ökonomie, notwendige Übel um weiterhin über ausreichend finanzielle Mittel für eine Teilhabe an der Gesellschaft zu verfügen und nicht ins Prekariat abzudriften. Deswegen sind sie ja selbst dann noch schützenswert, wenn sie aus ökonomischer Sicht sinnlos geworden sind. Da müssen dann Subventionen her um Arbeitsplätze zu erhalten, wenn in einer bestimmten Branche der Absatz einbricht. Böse Zungen behaupten zwar, man müsse nur die Produktion wieder an der Nachfrage am Markt ausrichten. Doch wer das sagt wird schnell mit einem Hinweis auf die Bedeutung der Arbeitsplätze für die Betroffenen zum Schweigen gebracht und gilt fürderhin als unsozial. Und so ist es in der Wirtschaft heute möglich mit jedem Unsinn Geld zu verdienen, solange man nur neue Arbeitsplätze erschafft, während so manch gesellschaftlich wertvolle Tätigkeit ungetan bleibt. Wenn man dann durch verfehltes wirtschaften das Bestehen eines Unternehmens gefährdet hat, so kann man auf Unterstützung von allen Seiten rechnen – um die kostbaren Arbeitsplätze zu erhalten. Irgendwie verdreht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir persönlich wäre es lieber, wir würden der Arbeit den Sinn geben, den sie als eine schöpferische und gestaltende menschliche Kraft verdient – und den Arbeitsplätzen ein wenig ihrer künstlich übergestülpten Bedeutung wieder entziehen. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Arbeitsplatz tatsächlich das höchste Gut sein kann. Als ich das letzte Mal darüber nachsann, da war das höchste Gut noch das Leben (bzw. die Gesundheit). Wenn es sich in unserer Gesellschaft heute anders darstellt, dann sollten wir uns fragen, wie das sein kann - und schleunigst umdenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*********************&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Aussagen und Gedankengänge wurden angeregt durch folgende Quellen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://daserste.ndr.de/annewill/aktuelle_sendung/erste316.html"&gt;Anne Will&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.forum-grundeinkommen.de/grundeinkommen/grundeinkommen-machbar-ein-impuls-hannover"&gt;Forum Grundeinkommen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.otium-bremen.de/index.htm"&gt;Arbeit und Muße&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;/br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-317207558910598560?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2009/02/arbeitswert.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-8845153934226672095</guid><pubDate>Wed, 29 Oct 2008 08:13:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-10-29T09:25:40.001+01:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Politik</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Macht</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Umwelt</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Klimawandel</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Wirtschaft</category><title>Geht doch...</title><description>Was nun folgt ist polemisch, bedient sich ungeeigneter Vereinfachungen und ist überhaupt nicht objektiv. Ich weise rein vorsorglich darauf hin. Falls Sie einen ausgewogenen und gründlich recherchierten Artikel erwarten, dann lesen Sie bitte nicht weiter. Ich möchte Sie nicht enttäuschen. Was ich möchte, ist Mut machen – denn mir ist da etwas aufgefallen, das mir Hoffnung macht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;Es geht um ‚die da oben’. Ja, genau die. Die vielen namens- und gesichtslosen Mächtigen, die man nicht an der Käsetheke bei Rewe trifft und mit denen man noch nie ein Bierchen getrunken hat. Gemeint sind alle Menschen, die nach der eigenen subjektiven Empfindung mehr Macht, mehr Geld oder mehr Erfolg im Leben gehabt haben, als man selbst. Alle, auf die wir ‚hier unten’ gern mit dem Finger zeigen und Veränderungen einfordern: Politiker, Wirtschaftsbosse, Entscheider auf allen Ebenen der Gesellschaft.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;Mir ist aufgefallen, dass diese Menschen tatsächlich sehr mächtig sind. Ich denke dabei an 1991, als Saddam Hussein in Kuwait einmarschierte und ‚die da oben’ sich äußerst flexibel und spontan zeigten. Innerhalb weniger Monate reagierten sie mit den Militäroperationen ‚Desert Shield’ und ‚Desert Storm’ um Kuwait – und damit die hochgeschätzten Ölvorkommen dort – zu befreien.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;Ich denke außerdem an die aktuelle Finanzkrise. Auch hier haben die Mächtigen schnell reagiert, tagten stundenlang am Wochenende und nächtens (zusätzlich zu ihrer sonstigen Arbeit) und haben in kürzester Zeit ein Notpaket geschnürt, um Schlimmeres zu verhindern. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;Kann man beides nicht vergleichen, ich weiß. Aber im Angesicht solcher Reaktions- und Entscheidungsfähigkeit der Mächtigen bin geneigt, mich Claudia Langner anzuschließen (&lt;a href="http://www.utopia.de/wissen/bildungsluecken/claudia-langer-wir-brauchen-einen-green-new-deal"&gt;http://www.utopia.de/wissen/bildungsluecken/claudia-langer-wir-brauchen-einen-green-new-deal&lt;/a&gt;). Die beiden Beispiele zeigen doch deutlich, zu was die Mächtigen dieser Welt fähig sind. Sie haben es für Öl getan und für Geld. Dann geht es doch sicher auch für Menschen und die Umwelt. Wenn man sich mit der gleichen Entschlusskraft an die aktuellen ökologischen Herausforderungen setzen würde, der Klimawandel wäre ein Kinderspiel. Also mir macht das Mut, Ihnen nicht?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-8845153934226672095?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2008/10/geht-doch.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-8457093242001601056</guid><pubDate>Fri, 25 Jul 2008 20:04:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-07-25T22:11:56.985+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Rechthaberei</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Menschheitsbild</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Kurzgeschichte</category><title>Evolution oder Als der Verdruss Bürgermeister wurde</title><description>&lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;Schlaumeier, Besserwisser und Rechthaber trafen sich zum sonntäglichen Frühschoppen. Das taten sie seit vielen Jahren denn sie genossen ihre Streitigkeiten sehr. Eigentlich zählte auch die Ignoranz zum festen Kreis, aber heute blieb sie fort. Dafür kam das Vorurteil spontan vorbei. Es wirkte, wie so oft, etwas kindlich und war auch körperlich kleiner geraten als die anderen Anwesenden. Doch sie hatten sich im Lauf der Jahre daran gewöhnt, über diese Wachstumsschwäche keine Scherze zu machen. Da war das Vorurteil sehr empfindlich.&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Schlaumeier, Besserwisser und Rechthaber hätten dem äußeren Erscheinungsbild nach Brüder sein können. Sie waren alle drei drahtig und schlank, sehr agil, mit forschender Nase und behändem Blick. Tatsächlich waren sie aber – abgesehen von einer ganz entfernten Verwandtschaft mit der Kleinmut – nur Freunde.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;So saßen sie und aßen und tranken und hingen ihren üblichen Streitigkeiten nach. Da sie jedoch so vertraut miteinander waren, kamen sie über die Wiederholung der immer gleichen Themen nicht hinaus und waren am Ende froh, als das Vorurteil einen entscheidenden neuen Input lieferte.&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;„Vorhin auf dem Marktplatz“, sagte das Vorurteil „ist mir der Gutmensch begegnet.“&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Verächtliches Prusten. &lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;„Nicht der schon wieder“, sagte der Besserwisser.&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;„Hat wohl wieder Bio-Gemüse gekauft, was?“ polterte der Schlaumeier, was allgemein Erheiterung erzeugte.&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;„Nein, er ist zur Larmoyanz gegangen. Ich hab’s genau gesehen.“&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;„Na, da haben sich ja zwei gesucht und gefunden.“ Hämte der Rechthaber. „Ich hab ja gleich gesagt, dass das Weichei und der realitätsferne Träumer gut zusammen passen würden.“&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;„Nun, eigentlich war ich es der bemerkte, dass der ewige Positivseher doch sicherlich der weinerlichen Jammerliese helfen könnte, nicht mehr so empfindlich zu sein.“ Brummte der Schlaumeier.&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;„Hört mal Leute“, warf der Besserwisser ein. „Ihr wisst so gut wie ich, dass ich der erste war, der die Wahrheit erkannt hat. Nämlich, dass das ewige Opfer vom tatkräftigen Optimismus des Weltverbesserers profitieren könne, während der hoffnungslose Idealist im Gegenzug eine kleine Lektion in Leidensfähigkeit abbekäme. Wer etwas anderes behauptet, der verdreht die Tatsachen.“ &lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Das Vorurteil juchzte und rieb sich die Hände. Auch von den umstehenden Tischen kam vereinzelt Kichern oder auch mal ein zustimmender Ruf. Nur die Wahrheit saß grummelnd in der Ecke und murmelte etwas Unverständliches. Der sonntägliche Kreis fand so oder so stets sein Publikum und genoss die Aufmerksamkeit sichtbar. &lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Da rührte sich das Menschenbild an seinem Stammtisch in der Mitte des Raumes. Es schlug&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;mit der Faust brutal auf den Eichentisch, um sich dann bedrohlich ächzend und schnaufend zu erheben, bis es beinahe mit dem Kopf gegen den Deckenbalken stieß. Niemandem war aufgefallen, wie sehr es in letzter Zeit gewachsen war. Aus dem grobschlächtigen Gesicht mit den tiefen Furchen schauten die Augen des Menschenbildes verächtlich unter dichten Brauen hervor. &lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;„Ja, schaut ihr nur und seid überrascht, wie ich mich verändert habe. So wie ihr ja von vielem überrascht werdet, das ihr selbst hervorbringt. Oder auch vernichtet. Denn euch ist ja nicht einmal aufgefallen, dass wir ein paar angesehene Mitglieder unserer Dorfgemeinschaft verloren haben. Mein Onkel, der Altruismus, machte den Anfang. Inzwischen sind auch Gleichmut, Freundlichkeit und Respekt gegangen. Und ihr jämmerlichen Gestalten sitzt hier und feiert unbeirrt weiter.“ &lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Der Schlaumeier rief erhitzt zurück: „Du wagst es, uns jämmerlich zu nennen?“&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;„Ja, du Wurm. Denn ich bin euer Abbild und sehe in euch stets nur das, was ihr in euch selbst auch seht“, entgegnete das Menschenbild donnernd. Die Angst, seine Ehefrau, legte wie zur Beruhigung ihre blasse Hand auf seinen muskulösen Arm, zog sie aber sofort wieder weg.&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;In diesem Moment kam die Anmut vorbei und blickte auf die kleine Gruppe wie ein Kind vom Lande, das die balgenden Stadtkinder meidet und lieber am Fluss barfuss auf Bäume klettert. Sie näherte sich nicht, sondern stellte nur von der Türe her leise fest:&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;„Nein, ich glaube kaum, dass meine Schwester, die Demut, hier vorbei gekommen ist“. &lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Damit ging sie und hinterließ im leeren Türrahmen nur einen fernen Freiheitshauch natürlichen Geistes.&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;Simona Harms, 25.07.2008 (inspiriert von einem Foreneintrag von Dr. Bernhard A. Grimm)&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-8457093242001601056?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2008/07/evolution-oder-als-der-verdruss.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-7103200376899501860</guid><pubDate>Sat, 28 Jun 2008 09:19:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-06-28T11:23:41.053+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Gedicht</category><title>Vernunftbegabt</title><description>&lt;span style="font-family: arial;font-family:arial;font-size:100%;"  &gt;So’n Lobbyist&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;ist angepisst&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;denn er sitzt zwischen Stühlen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Vertritt er zwei&lt;br /&gt;ist’s einerlei&lt;br /&gt;wie sehr er sich auch mühe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Verschoben hier&lt;br /&gt;Gelogen dort&lt;br /&gt;beim Businesslunch für Kühe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Verband entlohnt&lt;br /&gt;Gesetz entthront&lt;br /&gt;der Lüge bittre Pille.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Egal woher&lt;br /&gt;Chemie, Verkehr&lt;br /&gt;trägt Scheuklappen statt Brille.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ein Ziel erreicht&lt;br /&gt;Zwanzig zerstört&lt;br /&gt;Nur kurzsichtiger Wille.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Holistik lacht&lt;br /&gt;Das Klima tobt&lt;br /&gt;Ignoranz wird nie belohnt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-7103200376899501860?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2008/06/vernunftbegabt.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-5264421200131032767</guid><pubDate>Fri, 27 Jun 2008 23:36:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-06-28T03:28:35.942+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Walden</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Skinner</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Futurum</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Artikel</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Arbeit</category><title>Skinner: Walden Two (Futurum Zwei) und der 4-Stunden-Arbeitstag</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/WaldenTwo-788248.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/WaldenTwo-788240.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Dies ist keine Rezension. Aber nachdem ich gerade &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_0"&gt;Skinners&lt;/span&gt; Roman &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_1"&gt;Futurum&lt;/span&gt; Zwei [Walden &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_2"&gt;Two&lt;/span&gt;] - Die Vision einer &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_3"&gt;aggressionsfreien&lt;/span&gt; Gesellschaft"&lt;/span&gt; gelesen habe bin ich etwas aufgewühlt und überrascht. Zunächst darüber, dass das Buch bereits 1948 erschien. Aber ganz besonders darüber, wie wenige der dort bereits angedachten Innovationen heute unsere Arbeitswelt bereichern. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;In &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_4"&gt;Futurum&lt;/span&gt; Zwei arbeitet jedes Mitglied der Gemeinschaft an 4 Stunden des Tages für Werkguthaben. Richtig, nur 4 Stunden. Das &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_5"&gt;heisst&lt;/span&gt; die Mitglieder gehen zur Arbeitsverteilung und suchen sich eine Tätigkeit aus, die ihren Fähigkeiten und Wünschen, aber auch ihrer Tagesstimmung entspricht. Wie z.B. die Besucher, die im Roman für 10 Werkguthaben Fenster putzen (Bewertung 1,2 - leichte Tätigkeit, keine besondere Erfahrung vorausgesetzt), um sich für die Gastfreundschaft erkenntlich zu zeigen und gleichzeitig am Experiment &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_6"&gt;Futurum&lt;/span&gt; Zwei auch persönlich teilzunehmen. Als Gegenleistung für dieses erarbeitete Werkguthaben nutzen alle Mitglieder die Gefälligkeiten des Gemeinwesens: Kost und Logis, ärztliche Behandlung, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_7"&gt;Weiterbildungsmöglichkeiten&lt;/span&gt;, verschiedene Freizeitaktivitäten aus Sport, Kultur und Kunst. Und trotz all der Aktivität mangelt es nicht an Muße, Entspannung und innerer Einkehr.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Arbeit, das &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_8"&gt;heissst&lt;/span&gt; in &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_9"&gt;Futurum&lt;/span&gt; Zwei für alle, auch für Planer und Manager, ein gewisses Maß an  körperlichen Tätigkeiten und ich schreie laut '&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_10"&gt;Hurraa&lt;/span&gt;!' wenn ich so etwas lese. Denn das hat doch durchaus mehr Sinn, als wenn wir heute bei einer Wochenarbeitszeit von 50 oder mehr Stunden unsere gesunde Dosis an körperlicher Bewegung in Fitness-&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_11"&gt;Centern&lt;/span&gt; zukaufen müssen. An der Stelle fiel mir auch wieder eines meines liebsten Zitate von Henry David &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_12"&gt;Thoreau&lt;/span&gt; ein, das ich hier unbedingt unterbringen muss, weil es sich aus heutiger Sicht so schön bissig ausnimmt:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;"Ich bin der Ansicht, mein körperliches und geistiges Wohlbefinden allein deshalb  zu erhalten, weil ich jeden Tag wenigstens vier, üblicherweise aber sogar mehr  Stunden damit zubringe, in völliger Freiheit von jedweden Anforderungen der Welt  durch den Wald sowie über Hügel und Felder zu streifen. Sicher wird man mich nun  fragen, woran ich hierbei denke. Manchmal denke ich daran, &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_13"&gt;dass&lt;/span&gt; die Handwerker  und Krämer sich nicht allein des Vormittags, sondern auch während der  Nachmittage in ihren Werkstätten und Läden befinden, davon viele zudem noch mit  übereinandergeschlagenen Beinen – gerade so, als wären Beine nicht zum Stehen  und Laufen, sondern zum Sitzen erschaffen worden –, und dann denke ich, man  müsse diesen Leuten eine Art von Anerkennung zubilligen, weil sie ihrem Leben  nicht schon vor langer Zeit ein Ende gesetzt haben."&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; [Henry David &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_14"&gt;Thoreau&lt;/span&gt;, 1817 - 1862]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich will einräumen, dass mir nicht alles an &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_15"&gt;Futurum&lt;/span&gt; Zwei geheuer ist. Wieso Dankbarkeit abgelehnt wird, kann ich nicht nachvollziehen. Auch &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_16"&gt;Fraziers&lt;/span&gt; Abneigung gegen die Anerkennung von persönlichen, herausragenden Leistungen riecht heute überholt. Ich kann nicht finden, dass in der Anerkennung von Leistung bei einer Person auch implizit die Herabsetzung einer anderen Person enthalten wäre. Aber sei's &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_17"&gt;drum&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige der dort dargestellten Lösungsansätze wären durchaus geeignet, uns bei aktuellen Problemen zu helfen. Es ist doch kaum einzusehen, dass heute ein Teil der Bevölkerung unfreiwillig 40, 50, 60 oder gar noch mehr Wochenstunden arbeitet und dabei starkem &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_18"&gt;Leistungs&lt;/span&gt;- und Zeitdruck ausgesetzt ist, während ein anderer Teil unserer Bevölkerung unfreiwillig ohne entlohnte Tätigkeit lebt und dabei starkem sozialen und wirtschaftlichen Druck ausgesetzt ist. Da gibt es doch sicherlich intelligentere Lösungen, die nicht an simplen Verteilungsfragen hängen bleiben oder auf Gleichmacherei setzen. Ich für meinen Teil kann mir einen 4-Stunden-Arbeitstag mit freier Wahl der Tätigkeit sehr wohl vorstellen.  Und das nicht etwa, weil ich besonders faul wäre. Sondern vielleicht eher, weil ich mir erlaube die Welt auch einmal ganz anders zu sehen, als sie heute noch ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-5264421200131032767?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2008/06/skinner-walden-two-futurum-zwei-und-der.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-2608947419976319655</guid><pubDate>Fri, 27 Jun 2008 22:16:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-06-28T01:16:06.342+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Politik</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Wiener Appell</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Artikel</category><title>Wiener Appell - Demokratisierung der EU</title><description>&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Im Nachgang zu meinem letzten Artikel hier bin ich auf den &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" href="http://www.initiative-zivilgesellschaft.at/wiener-appell"&gt;Wiener Appell&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt; aufmerksam geworden. Ziel der Initiative ist es, die EU-Bürgerschaft zu mobilisieren und möglichst viele &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: arial;" href="http://www.initiative-zivilgesellschaft.at/wiener-appell/willensbekundung"&gt;Willensbekundungen&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt; von EU-Bürgern zu sammeln, um sich damit in Brüssel für eine Demokratisierung der Europäischen Union einsetzen zu können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Nun ist der Zweck meines Blogs nicht, für politische Initiativen  zu werben - zumal ich persönlich die Politik nicht als meine bevorzugte Handlungsebene ansehe. Politisch sitze ich da zwischen einigen Stühlen und halte es noch am ehesten mit Götz Werner, der einmal sinngemäß in Hannover sagte, wir sollten nicht von den Politikern die zukunftsweisenden und nachhaltigen Antworten auf die Herausforderungen unserer Tage erwarten, sondern uns unser eigenes Bild machen und dann unseren Volksvertretern mitteilen, wie wir uns unsere Gesellschaft vorstellen, damit sie es entsprechend umsetzen können. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Ich bin also sehr dafür, die Menschen selbst zu fragen was sie wollen. Auch wenn es um die zukünftige Gestaltung Europas geht. Und deswegen auch hier der Hinweis auf den Wiener Appell - allerdings verknüpft mit der Bitte, wirklich gründlich die Texte zu lesen bevor ihr etwa die Willenserklärung unterschreibt.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-2608947419976319655?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2008/06/wiener-appell-demokratisierung-der-eu.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-7535482611252887569</guid><pubDate>Tue, 10 Jun 2008 20:13:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-06-10T23:05:04.641+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Gedankensplitter</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Journalismus</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>TV</category><title>Nun auch im ZDF?</title><description>&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nachdem ich gerade die Berichterstattung zum EU-Referendum im ‚heute journal’ gesehen habe, bin ich enttäuscht. Schon in der Anmoderation klang an, dass ein irländisches &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;‚&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nein' zum EU-Reformvertrag auf Unverständnis stoßen würde. Dadurch aufmerksam geworden schaute ich den ganzen Beitrag und wartete dabei lange auf die Darstellung der Vertragskritiker. Diese war dann allerdings kurz und wenig objektiv. Von einigen ‚linken' und ‚nationalistischen’ Gruppierungen war die Rede, die mit ihren Parolen ‚an das Bauchgefühl’ der Wähler appellierten und Angst vor ‚den Bürokraten in Brüssel’ schürten. Einer der wesentlichen Kritikpunkte am EU-Vertrag ging dabei beinahe unter, nämlich dass er leider aufgrund der nationalen Wahlsysteme, welche eine Volksbefragung noch nicht vorsehen, nicht von der Mehrheit des europäischen Volkes legitimiert werden kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Stattdessen wurde ein entscheidendes Argument für den Reformvertrag gleich mehrfach wiederholt: die finanziellen Vorteile, die sich gerade für kleine Länder wie Irland durch die EU-Mitgliedschaft ergeben. Unnötig häufig kam zum Ausdruck, dass jeder einzelne Europäer ein ‚Nein’ zum EU-Reformvertrag im eigenen Geldbeutel spüren und Irland durch seine ablehnende Haltung eine bedenkliche Botschaft an Investoren senden würde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Leider habe ich keinen Mitschnitt von der Sendung und konnte mir nicht schnell genug den genauen Wortlaut notieren. Aber sicherlich haben außer mir viele andere Menschen diesen Bericht gesehen. Bin ich die einzige, die in der Auswahl der O-Töne und den Aussagen der kommentierenden Stimmen einen Mangel an Objektivität wahrgenommen hat? Ist es inzwischen tatsächlich so, dass selbst im ZDF wirtschaftliche Interessen mehr gelten, als jene kritischen Stimmen, die völlig zu Recht darauf hinweisen, derart weit reichende Entscheidungen sollten von allen EU-Bürgern durch direkte Abstimmung getroffen werden?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-7535482611252887569?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2008/06/nun-auch-im-zdf.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-7646684961758579176</guid><pubDate>Thu, 05 Jun 2008 17:57:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-06-05T21:26:22.787+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Blogs</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Blogger</category><title>Blogger vs. Wordpress</title><description>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich denke inzwischen es war ein Fehler, mit diesem Blog zu Blogger zu gehen. Vermutlich werde ich demnächst zu Wordpress wechseln. Bei Blogger erscheinen mir grundlegende Funktionalitäten (wie z.B. einen Artikel mit Bildern einstellen und nach eigenem Ermessen layouten) unnötig schwierig. Ein Beispiel: um ein Bild genau da zu positionieren, wo ich es innerhalb des Textes hin haben möchte, braucht es die folgenden Schritte:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;1. Bild hochladen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;2. In HTML Bearbeitungsmodus gehen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;3. Code für Bild markieren (erscheint immer ganz oben im Text)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;4. Markierten Code an gewünschter Stelle im Text einfügen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Bin ich die Einzige, der das ein wenig umständlich erscheint?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Außerdem gibt es immer häufiger Probleme mit dem Veröffentlichen. Statt einer informativen Fehlermeldung gibt es dann diese furchtbare Mitteilung:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Ihre Veröffentlichung dauert länger als erwartet. Klicken Sie hier, wenn Sie weiter auf die Fertigstellung warten möchten."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man ist also quasi gezwungen am Bildschirm sitzen zu bleiben und endlos "Klicken Sie hier' anzuklicken. Manchmal liegt es einfach an Blogger aber manchmal war tatsächlich ein Fehler im Code - aber das erfährt man mitunter erst Stunden später. Und im Hilfe-Bereich gibt es hierzu mal wieder gar keine Informationen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Bin gerade echt genervt. Mal sehen ob Blogger mir erlaubt diesen Artikel zu veröffentlichen, bevor mein Ärger verflogen ist ;-)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-7646684961758579176?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2008/06/blogger-vs-wordpress.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-1357830081315499624</guid><pubDate>Thu, 05 Jun 2008 08:51:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-06-11T22:16:30.848+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Story of stuff</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Gedankensplitter</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Nachhaltigkeit</category><title>The story of stuff - All unser Krempel</title><description>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Einer meiner liebsten Kurzfilme ist &lt;a href="http://www.storyofstuff.com/"&gt;'The story of stuff'&lt;/a&gt; von Annie Leonard. Das liegt zunächst am Thema, denn es geht um unseren aktuellen Wirtschafts- und Konsumkreislauf und warum er mittlerweile an seine Grenzen stößt und verändert werden muss. Außerdem geht es darum, daß er in vielen Punkten wahnwitzig unlogisch ist und den Menschen, ebenso wie der Erde, Schaden zufügt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Aber abgesehen vom Thema liebe ich den Erzählstil von Annie Leonard. Er ist locker, persönlich, emotional und anschaulich - nicht zuletzt durch die wunderbar animierten Strichzeichnungen, die einen abwechselnd erheitern und traurig machen. Man kann nämlich sehr wohl so komplexe Zusammenhänge wie unseren Konsumkreislauf verständlich, bildhaft und mit Humor darstellen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wir müssen nicht Wirtschaftswissenschaften studiert haben um zu erkennen, daß einiges am aktuellen System schlicht unsinnig ist. Wir müssen auch keine Biologen oder Klimaforscher sein um zu verstehen, daß unser bisheriges Verhalten unsere Lebensgrundlagen auf diesem Planeten zerstört. Falls Sie sich also immer schon mal gefragt haben, wo all unser Krempel herkommt und wo er hingeht, wenn wir ihn nicht mehr brauchen, sollten Sie diesen Film ansehen. Er dauert ungefähr 20 Minuten und ist zur Zeit nur auf Englisch verfügbar. Es gibt allerdings auf &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.utopia.de/wissen/bildungsluecken/the-story-of-stuff"&gt;&lt;br /&gt;http://www.utopia.de/wissen/bildungsluecken/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;auch eine kurze Zusammenfassung mit 10 Tipps für Ihren Alltag auf Deutsch. Falls jemand eine synchronisierte Fassung des Films (ohne Untertitel) auf Deutsch herstellen möchte - ich bin sofort dabei! Aber vielleicht gibt es sie ja auch schon und ich habe sie nur noch nicht gefunden?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Hier nun der Film:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://video.google.com/videoplay?docid=-9153550196656656736"&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.donci.de/uploaded_images/storyofstuff-727879.jpg" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-1357830081315499624?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2008/06/story-of-stuff-all-unser-krempel.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-4180393869395721111</guid><pubDate>Sun, 01 Jun 2008 15:31:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-06-05T12:37:04.844+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Gedankensplitter</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Utopien</category><title>Utopien von gestern</title><description>&lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;Gestern habe ich „I, Robot“ von Alex Proyas gesehen und bin etwas irritiert. Der Film ist aus dem Jahre 2004 und spielt im Jahre 2035. Aus heutiger Sicht (2008) also 27 Jahre in der Zukunft. Natürlich darf davon ausgegangen werden, dass die rasante technologische Entwicklung der letzten Jahrzehnte ungebremst weiter voran schreitet. Ich hätte nichts anderes erwartet und so sind im Jahre 2035 die Unterhaltungsgeräte realistischerweise sprachgesteuert und der Individualverkehr wurde in unterirdische Autobahntunnel verlagert, wo er viel schneller fließen kann und aufgrund der eingesetzten Autopiloten auch gar nicht mehr so individuell ist. Ebenso einleuchtend wird dem Filmzuschauer sein, dass der Gebäudekomplex der U.S. Robotics Corporation durch den Supercomputer V.I.K.I. gesteuert und gesichert wird und das diese V.I.K.I. über ein positronisches Gehirn verfügt. Natürlich gibt es auch Hologramme, Naniten und Roboter mit Träumen und Emotionen. Science Fiction halt. Nicht weiter aufregend.&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Umso aufregender, dass sich im Bewusstsein der Menschen wieder einmal nichts getan hat. Reduziert auf die zwischenmenschliche Interaktion der Protagonisten Spooner und Calvin hätte das Filmchen auch gut 1984 spielen können. Die Psychologin Dr. Calvin kommt als verkopfte Rationalistin daher und scheint emanzipatorisch knietief in der Vergangenheit stecken geblieben zu sein. Etwa in der Zeit, als man tatsächlich noch glaubte, eine Frau müsse für den beruflichen Erfolg noch emotionsloser und härter werden als ein Mann. Detective Spooner verkörpert in gleicher Manier den obsessiv-cholerischen Cop à la Stingray, Starsky oder Hutch, den wir aus vielen U.S. amerikanischen Filmen schon so gut kennen. Er ist geschieden, macht zynische Bemerkungen über seine Ex-Frau und geht im Zweifel lieber zum Dienst um mit der Waffe herumzuballern, als seine emotionalen Probleme zu lösen. &lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Nun bin ich ein verständiger Mensch und kann ein gewisses Verständnis dafür aufbringen, dass Hollywood-Filme mit Stereotypen spielen und mit ermüdender Regelmäßigkeit Klischees recyceln. Schließlich wollen sie ihre Produktionskosten wieder einspielen und brauchen dafür ein großes Publikum. Doch ich hoffe sehr, dass sich die Menschheit in den nächsten 27 Jahren nicht nur technologisch, sondern auch geistig, sozial und emotional weiterentwickelt. In meiner ganz persönlichen Zukunftsvision nämlich spielen Emanzipationsfragen überhaupt keine Rolle mehr und psychisch labile Männer tun nicht weiterhin Dienst an der Waffe. Der bereits heute spürbare Wertewandel in der Arbeitswelt kann hoffentlich bald dazu beitragen, dass das menschliche Wohlbefinden höher bewertet wird, als Produktivität und Profit. Wieso nur findet dergleichen Social Fiction so selten den Weg ins Hollywood-Kino?&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-4180393869395721111?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2008/06/utopien-von-gestern.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-8562681497612956923</guid><pubDate>Sat, 31 May 2008 19:16:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-07-06T19:46:33.156+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Kurzgeschichte</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Kleine Spielerei</category><title>Die Nackenatmer</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/puppe-763463.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/puppe-763456.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich gehe. Vorbei an dem CD-Laden in dem ich noch nie war und dessen Namen ich deshalb nicht kenne. Das helle Klacken meiner Absätze klingt, nun, wie billiges Plastik auf Bürgersteig eben so klingt. Ich gehe weiter und frage mich, ob der Allfrisch-Markt immer schon so weit von der Bushaltestelle entfernt war. Brot, Käse und Kaffee – bloß nicht wieder vergessen. Wie man ohne Kaffee leben kann, ist mir unbegreiflich. Vor dem Buchladen teilt sich der graue Fremdenbrei und ich sehe in ein Gesicht. Zwei Schritte später haben meine Augen den ganzen Menschen abgetastet und ein negatives Bild generiert. Ausgebeulte Jeans, zu lange nicht mehr gewaschen, verpekter blauer Kapuzensweater. Abseits. Das Gesicht sieht niemanden an und wirkt gerade deswegen bedrohlich. Vielleicht liegt es an der Kapuze, die bis über die Augenbrauen hängt. Augen, Nase, Mund – eigentlich kein ganzes Gesicht. Ist das nun ein Farbiger oder ein stark gebräunter Weißer mit diesem dreckig wirkenden Hautton? Und warum habe ich Angst vor seinem leeren Blick? [image source=’unknown’]. Ich bin schon längst im Allfrisch, da grübele ich noch über den Kerl nach.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Kaffee gibt es heute mal wieder nicht, dafür eine lange Schlange und unfreundliches Personal. Warum ausgerechnet hinter mir immer einer steht, der gegen meinen Rucksack stößt und mir in den Nacken atmet, weiß ich nicht. Letzte Woche habe ich hier schon mal eingekauft. Oder war es vor zwei Wochen? Jedenfalls gab es auch letztes Mal keine Einkaufskörbe und die dummäugige Verkäuferin konnte sicherlich das Wort 'Service' nicht einmal buchstabieren. Sie muss unglücklich sein. Wie könnte man in so einem Job mit diesem Gesicht glücklich sein? War ich ja damals, als ich den Hörsturz hatte, auch nicht. Obwohl das ja eigentlich die besten Jahre meines Lebens hätten sein sollen. Wenn es nur Kaffee gäbe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich schwinge meinen vollen Rucksack über meine rechte Schulter und grinse, weil sich hinter mir jemand beschwert. [target=’hit’]. Wird ihm eine Lehre sein. Das Blöde am älter werden ist nicht, dass man Falten kriegt, sondern dass einen immer mehr Sachen nerven. Nackenatmer zum Beispiel. Auf meiner Haut der verbrauchte Atem von jemandem, dessen Augen ich noch nie gesehen habe. Ich gehe vorbei am CD-Laden und pfeife.&lt;br /&gt;[image source=’/Kurzzeitgedächtnis/Kapuze.jpg’]. Schon wieder der? Er fragt mich, ob ich glücklicher war, als es noch Kaffee gab, und ich muss ihm die Antwort schuldig bleiben. Error 404 – you don't have access on this server. Auch wenn ich seine Augen nun schon kenne. Ob er Haare hat?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/moosig-725639.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/moosig-725624.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Auf einer moosigen Bank vor der Bibliothek drückt er den Korken in meine eben gekaufte Weinflasche. Seine Finger sind ganz dreckig, aber er ist trotzdem kein Weißer. Ich will wissen, ob sein Vater mit der deutschen Frau glücklich war. "Interkulturelle Beziehungen sind generell – ohne verallgemeinern zu wollen – komplizierter als andere" sagt er. "Ob die Andersartigkeit der Partner nach außen sichtbar oder durch den Sozialisationsprozess verinnerlicht wurde, spielt dabei keine so große Rolle." Ich nicke und nehme einen Schluck aus der Flasche.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Er war als Teenager auch nicht glücklich. "Warum behaupten dann alle, dass sei die beste Zeit überhaupt?" frage ich. "Kompensation" sagt er. Ich lege meine Theorie dar, nach der man in jeder Lebensphase den Link unbewusst umdefiniert. [a href auf ‚Die besten Jahre meines Lebens.html’  = Soeben abgelaufene Vergangenheit]. Er widerspricht heftig und outet sich dabei als Idealist. Das macht ihn sehr sympathisch. Trotzdem. Kaffee hat er auch keinen und er ist noch nicht genervt genug vom Leben. Das muss er in diesem Land schon noch lernen, denke ich, sonst wird er hier als Erwachsener nicht glücklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--—Ja, ich fühle mich wieder ängstlich--&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-8562681497612956923?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2008/05/die-nackenatmer.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-4710546164762472511</guid><pubDate>Sat, 24 May 2008 11:53:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-05-25T16:47:38.361+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Nachhaltigkeit</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Artikel</category><title>Nachhaltigkeit – Ankunft und Aufbruch</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/outback_sunset_luisa-793757.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/outback_sunset_luisa-793748.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Meine erste schriftlich dokumentierte Begegnung mit dem Begriff ‚Nachhaltigkeit’ lässt sich &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;auf den Mai 1998 zurück datieren. In meinen Unterlagen aus dem Soziologieseminar taucht er zum ersten Mal auf – zunächst noch auf Englisch: ‚sustainable’. Der Titel der Veranstaltung: „Sustainable City – zukunftsorientiertes Modell für Städte und Gemeinden“. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Dieses Thema muss einen wahrhaft nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen haben, denn ich weiß noch heute – fast zehn Jahre später und ohne auf Bildmaterial zurückreifen zu können – dass das Seminar im SoWi-Gebäude in der Seminarstrasse in Osnabrück stattfand, ich in der hinteren Reihe in der Mitte saß und an jenem Tag die Sonne schien. Ich erinnere mich auch an meine Begeisterung für das Thema. Es war ein bisschen so, als ob man ankommt und endlich aufbricht - zur gleichen Zeit. Ein Gefühl, das sicher viele von Euch kennen und das man oft bekommt, wenn man mit einer vagen Idee schon länger unbewusst schwanger gegangen ist und nun auf andere stößt, die sie schon ausgearbeitet haben. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Soweit zu meinen nostalgischen Erinnerungen an die Studienzeit. Was ich an jenem Tag im Mai 1998 noch nicht wusste war, dass die Idee der Nachhaltigkeit nicht wirklich neu war und ihre Wurzeln in Deutschland zu finden sind. Schon im Jahr 1713 taucht der Begriff bei Hans Carl von Carlowitz mit Bezug zur Forstwirtschaft auf. Er nutze den Begriff ‚nachhaltend’ damals im Sinne von ‚dauerhaft’ und ‚erhaltend’ und es ging vor allem darum, die nachwachsende Ressource Wald nur in dem Maß zu bewirtschaften und zu nutzen, in dem sie sich auch regenerieren kann. Sein Ziel war es die Rohstoffversorgung auch für nachfolgende Generationen zu sichern, denn man brauchte sehr viel Holz für den Bergbau. Neben der durchaus vorhandenen ökologischen Komponente war also die Ökonomische von Anfang an als treibende Kraft mit von der Partie.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/tree-bonn-773781.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/tree-bonn-773771.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Der ökologische Aspekt wurde dann durch den im Jahre 1972 erschienenen Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ des Clubs of Rome (&lt;a href="http://www.clubofrome.org/"&gt;http://www.clubofrome.org&lt;/a&gt;) deutlich gestärkt. Der Bericht zeigt anhand verschiedener Hochrechnungen, dass bei unverändertem Wachstum und Verhalten der Menschheit der ökologische Kollaps nicht aufzuhalten sei. Nachhaltigkeit erscheint hier erstmalig im globalen Kontext als ein mögliches Leitbild zum Erreichen eines weltweiten Gleichgewichtszustands. Dabei wird das Konzept Nachhaltigkeit um eine soziale Komponente ergänzt, denn im Bericht wird auch auf die Notwendigkeit eines umfassenden Wertewandels und sozialer Innovationen hingewiesen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Der inzwischen weithin bekannte Begriff Nachhaltigkeit – Sustainability – wird 1987 im Brundtlandbericht „Our common future“ wie folgt definiert:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Sustainable development is development that meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs."&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Zu Deutsch:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen."&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/machbar2-712781.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/machbar2-712763.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;1992 schließlich, auf der UNO Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro, wurde die Agenda 21 verabschiedet und das Konzept der Nachhaltigkeit zum Leitbild erklärt. Zugleich werden mit dem Ziel einer weltweiten nachhaltigen Entwicklung konkrete politische Handlungsempfehlungen für die drei Säulen Ökologie, Ökonomie und Soziale Gerechtigkeit formuliert. Ein beachtlicher Schritt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;In meinen Notizen aus dem Jahre 1998 liest sich das dann so:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul style="margin-top: 0cm;" type="disc"&gt;&lt;li class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Alte Denkmuster: zunächst einen der 3 Aspekte      (Ökologie, Ökonomie, soziale Gerechtigkeit) in Angriff nehmen, dann die      anderen daran anpassen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Neuer Weg: Interaktion und Verknüpfung      zwischen den 3 Bereichen schon in der Planungsphase (Prävention statt      Reparatur)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Nachhaltige Entwicklung als konsens-stiftende      Lehrformel&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Wirtschaftliches Wachstum so umgestalten, dass      weder die Ökologie noch die soziale Gerechtigkeit darunter leiden&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Zunehmende Hinterfragung des geltenden      Wirtschaftssystems und der vorherrschenden Lebensweise (Produktionsformen,      Werte…)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Nachhaltiges Wirtschaften erfordert ein neues      Gesellschaftsmodell&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/Camel_Luisa-799585.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/Camel_Luisa-799573.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Heute, fast zehn Jahre später, ist aus dem Begriff Nachhaltigkeit ein medienwirksames Schlagwort geworden, das viele im Munde führen ohne die Bedeutung zu kennen. Immer noch gibt es Geschäftsleute, die ‚nachhaltig’ sagen und ‚durchgreifend’, ,effektiv’ oder ‚wirksam’ meinen. In der anderen Richtung wird Nachhaltigkeit heute teilweise in einem holistischen Sinne verwendet, der neben ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten auch kulturelle und spirituelle Aspekte integriert (siehe: Tiefenökologie). So nimmt er den Weg fast jedes Begriffes der Popularität erlangt und wird inzwischen sogar im Rahmen von ‚Greenwashing-Kampangen’ von Unternehmen eingesetzt, deren Geschäftsgebaren alles andere als nachhaltig ist. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Doch unabhängig davon was der Zeitgeist aus dem Begriff Nachhaltigkeit gemacht hat und noch machen wird – die entscheidene Frage für uns alle ist doch: wie lebt man nachhaltig? Wie können wir nachhaltige Überzeugungen in unseren Alltag integrieren? Dazu gibt heute viele Möglichkeiten, aber auch aufgrund der vielfältigen Angebote eine neue Verwirrung. So gibt es einen eigenen 'Lifestyle of Health and Sustainability' (LOHAS) und die neuen Ökos (engl. auch new greens) tragen Kleidung von American Apparel statt Jutetaschen, kaufen bei Manufaktum, Demeter oder Bioland. Auf der anderen Seite gibt es die Tendenz zu neuem Konsumverzicht und Aussteiger, die nur jenseits urbaner Lebensformen in alternativen EcoVillages eine nachhaltige Zukunft sehen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/your_touch-750405.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/your_touch-750398.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Trotzdem. Noch nie zuvor gab es so viele Menschen, für die der Grundsatz der Nachhaltigkeit eine sinnvolle und befriedigende Lebensorientierung bedeutet. Und ich freue mich festzustellen: das fühlt sich ein bisschen so an, als ob man ankommt und endlich aufbricht – zur gleichen Zeit.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Quellen:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Barbara Becker. „Sustainability Asssessment: A Review of Values, Concepts and Methodological Approaches.” (1997) &lt;a href="http://www.worldbank.org/html/cgiar/publications/issues/issues10.pdf"&gt;http://www.worldbank.org/html/cgiar/publications/issues/issues10.pdf&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Tanja von Egan-Krieger. „Theorie der Nachhaltigkeit und die deutsche Waldwirtschaft der Zukunft.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;” &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;(2005)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://umwethik.botanik.uni-greifswald.de/diplomarbeiten/dipl_egan-krieger.pdf"&gt;http://umwethik.botanik.uni-greifswald.de/diplomarbeiten/dipl_egan-krieger.pdf&lt;/a&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeit"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeit&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltige_Entwicklung"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltige_Entwicklung&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Brundtland_Commission#Brundtland_Report"&gt;http://en.wikipedia.org/wiki/Brundtland_Commission#Brundtland_Report&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;a href="http://www.lohas.de/"&gt;http://www.lohas.de/&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;a href="http://www.nachhaltigkeit.info/"&gt;http://www.nachhaltigkeit.info/&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-4710546164762472511?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2008/05/nachhaltigkeit-ankunft-und-aufbruch.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-5609151211558527274</guid><pubDate>Sun, 18 May 2008 20:17:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-05-24T23:51:39.747+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Alter</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Veränderung</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Gedankensplitter</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Familie</category><title>Alt - Sein - Werden?</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/muehlstein2-726129.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/muehlstein2-726116.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;font-family:arial;font-size:100%;"  &gt;„Die zweite Hälfte seines Lebens verbringt der Weise damit, sich von den Torheiten, Vorurteilen und irrigen Ansichten zu befreien, die er sich in der ersten zu Eigen gemacht hat.“&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:100%;"  &gt; (Jonathan Swift)&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Alter ist es so eine Sache. Die Jungen wie die Alten haben eine Meinung dazu und überall lauern als Klischee getarnte Vorurteile. Wie stellt Ihr Euch eine 70jährige vor? Welches Bild seht Ihr vor Eurem inneren Auge? Geht sie gebeugt am Stock, sagt solche Dinge wie „Früher war alles besser“ und jammert endlos über ihre körperlichen Zipperlein? Das wäre ein Klischee. Oder geht sie ins Fitness-Center, sagt Dinge wie „Früher war ich verklemmt, heute kann ich den Sex unbefangen genießen!“ und berichtet mit leuchtenden Augen über ihre neue Liebschaft? Das wäre auch Realität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p style="font-family: arial;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Beides habe ich erlebt und seither bin ich nicht mehr sicher, ob nicht jede pauschale Aussage über „das Alter“ eine unzulässige Verallgemeinerung wäre. Ja, es scheint so, als würde heutzutage alles später stattfinden – die Leute heiraten später, kriegen ihre Kinder später, sehen auch mit 50 noch knackig aus und freuen sich mit 60 darauf als Rentner endlich Zeit für ihre neuen Hobbies zu haben. Und ja, es gibt auch unangenehme Auswüchse dieser Entwicklung. Zu Beispiel botox-gespritzte, oberflächliche Mittvierziger im Jugendwahn, die sich immer noch wie Twens benehmen.   &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Aber sind das Zeichen der Zeit? Oder ist es vielleicht nur so, dass wir im 21. Jahrhundert mehr Möglichkeiten haben, auf unsere ganz individuelle Weise zu leben und zu altern?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/oma-706081.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/oma-706070.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Meine Oma ist übrigens schon weit über 70 Jahre alt. Sie gehört zu keiner der eingangs beschriebenen Gruppen. Sie geht weder ins Fitness-Center, noch gebeugt. Weder über ihre Zipperlein, noch über ihre Sexualität verliert sie viele Worte. Sie lebt mit ihrem Mann und sechs Katzen auf einem Hof in Niedersachsen, hat gerade ihre Diamanthochzeit gefeiert und benimmt sich in ganz vielen Dingen wie eine ganz typische Oma: sie snackt Platt, kocht Quittengelee, backt Rhabarberkuchen, gräbt die Gemüsebeete um und hat gern ihre Enkelkinder um sich. Den Katzen gibt sie übrigens ganz wunderbare sprechende Namen, wie Grisegrau, Krawallo und Naseweiß.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Und trotzdem gibt es – außer dem göttlichen Quittengelee und der Diamanthochzeit – noch etwas anderes an meiner Oma, das mir gehörigen Respekt abverlangt. Etwas, dass viele junge Menschen nicht gebacken kriegen. Nämlich die Fähigkeit, auch noch in der zweiten Lebenshälfte ihre auf Erfahrungen basierenden Überzeugungen zu hinterfragen und ihre Sichtweise noch einmal grundlegend zu verändern. So ist heute eine ihrer besten Freundinnen eine Polin, obwohl meine Oma aus dem zweiten Weltkrieg einige ganz besonders böse Ansichten über die Polen mitgebracht hatte. Ich finde, das macht doch Mut und kann Vorbild sein. Soll doch jeder auf seine ganz eigene Weise älter werden, denn:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/naseweiss-768652.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/naseweiss-768641.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;„Man wird sich nicht alt fühlen, solange man sein Werden empfindet.“&lt;/span&gt; (Simonares)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-5609151211558527274?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2008/05/alt-sein-werden.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-1006384251324093629</guid><pubDate>Sun, 27 Apr 2008 13:07:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-05-24T23:46:28.916+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Kurzgeschichte</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Veränderung</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Gesundheit</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Arbeit</category><title>Verstellte Türen</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/notausgang-712385.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/notausgang-712376.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Ich kenne eine Frau, die ist vor einiger Zeit 50 Jahre alt geworden. Nennen wir sie … Dagmar. Ja, Dagmar passt gut. Ist natürlich nicht ihr richtiger Name, doch das tut nichts zur Sache. Damit Ihr Euch ein Bild von Dagmar machen könnt, beschreibe ich sie kurz. Sie ist klein und zierlich, mit einer spitzen Nase und einem hellroten Haarwuschel auf dem Kopf. Wenn sie Eure Freundin wäre, dann wäre sie diejenige, mit der man immer Wochen im Voraus einen Termin zum gemeinsamen Einkaufen oder Kuchenessen vereinbaren muss, weil sie beruflich so viel unterwegs und dauernd beschäftigt ist. Und man müsste stets pünktlich sein wenn man eine Verabredung mit ihr hat, denn ihr Zeitmanagement ist perfekt und sie hasst Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dagmar ist viel herum gekommen in der Welt und deshalb kann sie von ihren Reisen viel erzählen - vielleicht zum Italienischen Salat mit einem trockenen Rotwein oder beim selbst gebackenen Möhrenkuchen mit Pfefferminztee. Wenn Ihr unbedingt einen Kaffee wollt, dann würdet Ihr den auch bekommen, da ist Dagmar großzügig. Aber Dagmar selbst verträgt Kaffee nicht mehr so gut und trinkt nur ganz selten einen Espresso. Sie verträgt überhaupt einiges nicht mehr so gut. Zum Beispiel Stress und Kritik und ganz viele Nahrungsmittel und auch mit dem Humor hat sie es nicht mehr so. Zumindest war das so, als ich Dagmar kennen lernte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das lag daran, dass Dagmar schon ganz lange mit einigen Dingen in ihrem beruflichen Leben nicht mehr zufrieden war. Die vielen Geschäftsreisen waren nämlich anstrengend. Zudem sollten immer noch mehr Aufgaben in immer weniger Zeit erledigt werden und gelobt wurde Dagmar dafür ganz selten – obwohl sie äußerst gewissenhaft ihren Job erledigte und zu den tragenden Stützen des ganzen Teams zählte! Da konnte man jeden fragen, das hätten alle ihre Kollegen bestätigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist es nicht Dagmars Art ihren Chefs zu erzählen, was die alles falsch machen. Es ist überhaupt nicht Dagmars Art, sich einzumischen. Aber oft genug hatte sie in den letzten Jahren erwähnt, dass sie nicht zufrieden ist und sich Veränderungen wünscht. Versprochen hat man sie ihr auch oft genug, aber geändert hat sich dennoch nichts. Und so wurde Dagmar immer unzufriedener. Als ich sie kennen lernte war sie schon fast die ganze Zeit unzufrieden, lachte wenig und machte auch immer so pessimistische Andeutungen, dass sich gewisse Dinge niemals ändern würden und das Leben eben kein Wunschkonzert sei. Es machte ehrlich gesagt gar nicht mehr viel Spaß der Dagmar zuzuhören, weil sie oft schlecht gelaunt war, viele negative Sachen sagte und selten fröhlich war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht fragt Ihr Euch jetzt, warum Dagmar nicht den Beruf gewechselt hat? Das habe ich sie nämlich auch einmal gefragt und sie sagte, es gäbe doch für Frauen in ihrem Alter überhaupt keine Möglichkeiten mehr auf dem Arbeitsmarkt. Sie sei ja nun immerhin schon 50 Jahre alt und die Chefs würden viel lieber junge Menschen einstellen. Sie sagte, sie mache sich da gar keine Illusionen. Ich versuchte zwar ihr ein wenig Hoffnung zu machen, aber im Grunde habe ich selbst nicht daran geglaubt, dass Dagmar aus ihrer Unzufriedenheit die Konsequenzen ziehen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/cant-buy-back-736032.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/cant-buy-back-736024.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die gute Nachricht ist – und deswegen erzähle ich Euch heute von Dagmar – sie hat es dann doch getan! Eines Tages hörte ich, dass sie eine ganz tolle neue Stelle in einer ganz anderen Stadt angenommen hat und nun bald wegziehen wird. Es ist nämlich so, dass es da draußen auf dem Arbeitsmarkt sehr wohl noch Chancen für alte Hasen wie Dagmar gibt, wenn man sich nur umhört. Weil alte Hasen wie Dagmar nämlich viel Erfahrung mitbringen und selbständig arbeiten können. Das hat für die Chefs eine ganze Menge Vorteile. Außerdem wissen natürlich auch die meisten Chefs schon, dass ihre Mitarbeiter viel bessere Arbeit abliefern, wenn sie zufrieden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dagmar lächelt nun viel mehr und macht sogar häufiger einen kleinen Scherz. Okay, noch nicht so locker aus der Hüfte wie zum Beispiel ein Dieter Nuhr, aber sie braucht vielleicht noch ein wenig Übung. Auf jeden Fall ist Dagmar nun gar nicht mehr so unzufrieden und es würde mich nicht überraschen, wenn sie bei unserem nächsten Treffen Kaffee trinkt und gar keine Magenschmerzen mehr hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/das-was-wir-nicht-tun-758006.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/das-was-wir-nicht-tun-757996.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-1006384251324093629?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2008/04/verstellte-tren.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-6269144224012893720</guid><pubDate>Sun, 27 Apr 2008 10:05:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-05-24T23:52:42.797+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Ökologie</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Lebensgrundlagen</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Artikel</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>NOW</category><title>!NOW-Treffen in Hamburg</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/knallhart-717498.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/knallhart-717492.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am 19./20. April 2008 fand das nunmehr dritte !NOW-Treffen statt, nach Berlin und Hannover dieses Mal in Hamburg. Treffpunkt war das Café Knallhart auf dem Universitätsgelände (&lt;a href="http://www.knallhart.anti.de/"&gt;www.knallhart.anti.de/&lt;/a&gt;). Eine urige Location, die aber auch das letzte Fünkchen an rebellischer Weltverbessererenergie bei allen Anwesenden freigesetzt haben dürfte – schließlich war das Café schon 1987 bei Studentenstreiks besetzt worden und dient seither in studentischer Selbstverwaltung nachfolgenden Studierendengenerationen als Denk- und Seinsfreiraum. Wer hier nicht mutige neue Gedanken denkt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/amelie-goes-activist-791554.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/amelie-goes-activist-791541.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wer oder was ist aber nun !NOW? Keine Sorge, das ist keine Wissenslücke. !NOW ist nämlich bislang ‚nur’ eine Idee. Eine Idee, die von ca. 10 – 20 Menschen vor etwa einem Jahr auf Xing (&lt;a href="http://www.xing.de/"&gt;www.xing.com&lt;/a&gt;) in einem Diskussionsforum zum ersten Mal gedacht wurde und seither diese Menschen immer wieder motiviert, sich in Foren, am Telefon oder bei realen Treffen über diese Idee auszutauschen und sie weiter zu tragen. Die Grundidee ist denkbar einfach.&lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Sie entstand – nach heftigen Diskussionen – aus der Frage, was es denn sei, das alle Umweltaktivisten, Politiker, NGOs, Parteifunktionäre, Lobbyisten, Christen, Muslime, Buddhisten, Juden, Männer, Frauen und Kinder (also schlicht alle Menschen) unter dem Strich, trotz aller religiösen oder gesellschaftlichen Unterschiede, gemeinsam haben. Welches Bestreben, welches Ziel teilen alle Menschen? Die Antwort war unglaublich einfach:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-weight: bold;" class="MsoNormal"&gt;Alle Menschen wollen ein möglichst gutes Leben leben.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Was uns sofort zur nächsten Frage führte. Nämlich der Frage, was man dazu braucht. Auch hier war die Antwort im Grunde denkbar einfach:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-weight: bold;" class="MsoNormal"&gt;Alle Menschen brauchen zum Leben sauberes Wasser, gesunde Nahrung und reine Luft.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Selbstverständlich war auch diese Antwort heftig umstritten. Was war schließlich mit dem Arbeitsplatz, dem geregelten Einkommen, einem Dach über dem Kopf, der Liebe oder auch dem fahrbaren Untersatz oder dem Handy? Doch wenn man es sich einmal richtig überlegt dann sind alle anderen menschlichen Bestrebungen und Ziele nur dann wirksam und sinnvoll, wenn man lebendig ist. Und das ist man nur, wenn man genügend Wasser, Nahrung und Luft hat. Ohne diese Lebensgrundlagen stirbt ein Mensch nach wenigen Tagen, bei Sauerstoffmangel sogar innerhalb weniger Minuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/tanja-und-ich-700176.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/tanja-und-ich-700166.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zugegeben, diese Erkenntnis allein mag auf den ersten Blick nichts Neues sein. Das weiß doch schließlich jeder. Nur leider ist es den wenigsten Menschen in ihrem Alltag bewusst. Andernfalls wäre es kaum zu erklären, das wir Menschen seit vielen, vielen Jahrzehnten mit solch großer Gleichmut und Unbekümmertheit eben diese Lebensgrundlagen im Alltag gering achten und sogar weltweit systematisch zerstören.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Grundidee von !NOW war nun folgende:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wenn nun immer mehr und mehr Menschen in ihrem Alltag die Lebensgrundlagen Wasser, Nahrung und Luft so behandeln würden, wie sie es ihrer überlebenswichtigen Bedeutung nach verdient hätten – was wäre dann? Würden wir dann noch so schludrig mit unseren Lebensgrundlagen umgehen? Wohl kaum! Wenn alle Menschen ihr Denken und ihr Handeln in absehbarer Zeit auf die menschenweite Bewahrung der Lebensgrundlagen ausrichten würden, dann hätte das aller Wahrscheinlichkeit nach eine zutiefst transformierende Wirkung auf die Gesellschaft. Man braucht sich nur mal kurz vorzustellen was dann alles über kurz oder lang nicht mehr möglich wäre. Versuchen Sie es einmal, stellen Sie sich eine Gesellschaft vor, die die Bewahrung der Lebensgrundlagen in allen Gesellschaftsbereichen verinnerlicht hat! Wie sähe eine solche Gesellschaft aus?&lt;/p&gt;Nun, auch auf dem Dritten !NOW-Treffen wurden die möglichen Folgen, die Visionen und Illusionen, die möglichen Schritte zur Umsetzung und die nächsten Aktionen wieder lebhaft diskutiert. Auch wenn wir alle ohne Wasser, Nahrung und Luft nicht überleben können, so gibt es doch unterschiedliche Vorstellungen darüber, was wir als nächstes tun sollten.&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/now-meeting1-731057.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/now-meeting1-731045.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Aber darüber berichte ich dann in einem anderen Artikel. Wer sich in der Zwischenzeit für !NOW interessiert ist herzlich eingeladen im Xing-Forum vorbeizuschauen:&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.xing.com/net/now"&gt;www.xing.com/net/now&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-6269144224012893720?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2008/04/now-treffen-in-hamburg.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-6112430692059046420</guid><pubDate>Fri, 18 Apr 2008 11:21:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-05-24T23:53:36.490+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Schreiben</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Gedankensplitter</category><title>Lesen, verstehen, behalten</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/rhine-valley-799209.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/rhine-valley-799201.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="color: rgb(34, 34, 34);"&gt;"Was immer Du schreibst - schreibe kurz, und sie werden es lesen; schreibe klar, und sie werden es verstehen; schreibe bildhaft, und sie werden es im Gedächtnis behalten&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(34, 34, 34);font-size:100%;" &gt;"&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: rgb(34, 34, 34);font-size:9;" &gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;(&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Joseph Pulitzer)&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Okay, das mit der Kürze gelingt mir nicht immer - aber immer öfter. Und auch hier im Blog möchte ich mich kurz fassen, Erlebnisse aus dem Alltag oder auch Ideen aufgreifen, von ein paar Seiten betrachten und dann liegen lassen. So wie dieses Pulitzer-Zitat.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Das Thema bildhafte Sprache hatten wir schon, unterschreibe ich jederzeit. Aber schon bei der Klarheit läßt sich trefflich diskutieren. Wie klar soll es denn sein? Mit jeder Vereinfachung geht doch dem Text auch ein Stück Information und Eigenart verloren, oder nicht? Und manche komplexen wissenschaftlichen Zusammenhänge lassen sich vermutlich gar nicht auf einige einfache Sätze herunterbrechen, oder doch? Meine These dazu: es kommt immer darauf an, wie tief man in ein Thema eingedrungen ist (knöcheltief, knietief, bis zu den Ohren...) und ob und von wem man überhaupt verstanden werden will.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Deswegen sind dann manche Texte auch mal etwas länger, denke ich. Und das ist ganz gut so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(34, 34, 34);font-size:9;" &gt;&lt;b&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-6112430692059046420?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2008/04/lesen-verstehen-behalten.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-9024920189280202800.post-1270065026667069030</guid><pubDate>Thu, 17 Apr 2008 22:20:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-05-24T23:54:44.540+02:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Sprache</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Frage</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Blogs</category><title>Zweisprachige Blogs / bilingual blogs</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.donci.de/uploaded_images/bilingual_small-799014.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://www.donci.de/uploaded_images/bilingual_small-799006.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gibt es sie? Wie macht man das?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Is it okay to just write in German the one day and in English the next?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;How do you guys out there do it? Bin für jeden Tipp dankbar...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cheers&lt;br /&gt;Simona&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9024920189280202800-1270065026667069030?l=www.donci.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.donci.de/2008/04/zweisprachige-blogs-bilingual-blogs.html</link><author>simona@donci.de (simona)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item></channel></rss>